Wissen | Eizellen einfrieren: Eine neue Möglichkeit, die Elternschaft hinauszuzögern



Wissen | Eizelleneinfrieren: Eine neue Möglichkeit, die Elternschaft aufzuschieben


Mit dem gesellschaftlichen Wandel denken immer mehr Frauen über ihre reproduktive Zukunft nach. Das Einfrieren von Eizellen, eine zunehmend verbreitete medizinische Technologie, wird zu einer wichtigen Möglichkeit für Frauen, die die Elternschaft aufschieben und ihre Fruchtbarkeit erhalten möchten. Frauen, die später Mutter werden möchten, können so die Möglichkeit bewahren, jüngere Eizellen zu verwenden, wenn sie dazu bereit sind.


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1. Die Wissenschaft des Eizelleneinfrierens

Das Einfrieren von Eizellen beruht auf einer neueren Methode namens Vitrifikation. Sie verhindert die strukturellen Schäden, die zuvor durch die Eisbildung beim Einfrieren und Auftauen verursacht wurden. Wie Teresa K. Woodruff, PhD, Leiterin der Abteilung für Fertilitätserhalt am Department für Geburtshilfe und Gynäkologie der Northwestern University Feinberg School of Medicine, erklärt, verwandelt die Vitrifikation das wasserähnliche Material in einer Eizelle rasch in einen festen Zustand und verhindert so die Rissbildung, die bei herkömmlichen Einfriermethoden häufig auftritt.


Aufgrund dieses Fortschritts strich die American Society for Reproductive Medicine im Jahr 2012 offiziell die Einstufung des Eizelleneinfrierens als „experimentell“. Bis heute wurden weltweit mehr als 2,000 Babys aus eingefrorenen Eizellen geboren, darunter etwa 1,000 in den vergangenen fünf Jahren.


2. Erfolgsraten und Kosten

Obwohl das Einfrieren von Eizellen inzwischen gut etabliert ist, bleibt das Alter ein wichtiger Faktor für den Fortpflanzungserfolg. Friert eine Frau ihre Eizellen im Alter von 30 ein, liegt ihre Schwangerschaftswahrscheinlichkeit pro Behandlungszyklus bei etwa 13.2%; friert sie sie im Alter von 40 ein, sinkt sie auf 8.6%.


Der Ablauf ähnelt einer In-vitro-Fertilisation (IVF). Zunächst regen Medikamente zur Kinderwunschbehandlung die Eierstöcke an, in einem Zyklus mehrere reife Eizellen zu bilden. Anschließend entnimmt ein Arzt die Eizellen unter leichter Narkose in einem kleinen, ultraschallgestützten Eingriff und friert sie zur Lagerung ein. Eingefrorene Eizellen können 10 Jahre oder länger gelagert werden.


Der Eingriff kann kostspielig sein. Ein Einfrierzyklus kostet in der Regel etwa $10,000, die Lagerung ungefähr $500 pro Jahr und das Auftauen und Übertragen etwa $5,000. Die IVF selbst kann weitere $10,000 kosten. Die meisten Versicherungen übernehmen das Einfrieren von Eizellen nicht, daher tragen Frauen die Kosten in der Regel selbst und können möglicherweise eine teilweise Erstattung der Medikamente beantragen.


3. Fazit

Das Einfrieren von Eizellen gibt Frauen mehr reproduktive Möglichkeiten und Selbstbestimmung. Für Frauen, die die Elternschaft aufschieben möchten, stellt es einen wichtigen Fortschritt dar. Trotz der hohen Kosten kann die Technologie die Möglichkeit bewahren, zu einem späteren Zeitpunkt eine Familie zu gründen.


Quelle des Beitrags:

Online zusammengestellt

作者 LinkedIVF Team發布於 2024-08-20
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