Nachrichten | Häufige Handynutzung mit niedrigerer Spermienzahl verbunden
In einer Studie in Fertility and Sterility untersuchten Schweizer Forschende die selbst angegebene Handynutzung und die Samenqualität junger Männer. Häufigere Nutzung war eindeutig mit einer niedrigeren Spermienkonzentration und einer geringeren Gesamtzahl der Spermien (TSC) verbunden.
Hintergrund
Etwa 17% der Paare weltweit sind von Unfruchtbarkeit betroffen, und männliche Faktoren tragen zu etwa 50% der Fälle bei. Die Ursachen einer beeinträchtigten Samenqualität sind nicht vollständig geklärt, obwohl Adipositas, hoher Alkoholkonsum, Rauchen und Stress die Spermienzahl beeinflussen können. Die zunehmende Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder (RF-EMF) infolge der verbreiteten Handynutzung hat die Forschung zu möglichen Auswirkungen auf die männliche reproduktive Gesundheit angeregt.
Methoden
In der Studie wurden 5,605 Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren zu Gesundheit, Lebensstil, elterlichen Faktoren vor der Empfängnis, Dauer und Häufigkeit der Handynutzung sowie zum Aufbewahrungsort des Handys bei Nichtgebrauch befragt.
Ergebnisse
Von 2,866 Männern, die körperlich untersucht wurden und Samenproben abgaben, hatten diejenigen, die ihr Handy mehr als 20-mal täglich nutzten, eine um 21% niedrigere Spermienkonzentration und eine um 22% niedrigere Gesamtzahl der Spermien als gelegentliche Nutzer. Der Zusammenhang war bei 2005- bis 2007 am stärksten und nahm später ab. Etwa 85.7% bewahrten ihr Handy in der Hosentasche auf, doch der Aufbewahrungsort war nicht signifikant mit den Samenparametern verbunden.
Fazit
Diese umfassende Untersuchung deutet darauf hin, dass die zunehmende Handynutzung die männliche reproduktive Gesundheit beeinträchtigen kann. Prospektive Studien sind erforderlich, um zu klären, wie sich die RF-EMF-Belastung auf die männliche Fruchtbarkeit auswirken kann.
Nachrichten | Häufige Handynutzung mit niedrigerer Spermienzahl verbunden
Nachrichten | Häufige Handynutzung mit niedrigerer Spermienzahl verbunden
In einer Studie in Fertility and Sterility untersuchten Schweizer Forschende die selbst angegebene Handynutzung und die Samenqualität junger Männer. Häufigere Nutzung war eindeutig mit einer niedrigeren Spermienkonzentration und einer geringeren Gesamtzahl der Spermien (TSC) verbunden.
Hintergrund
Etwa 17% der Paare weltweit sind von Unfruchtbarkeit betroffen, und männliche Faktoren tragen zu etwa 50% der Fälle bei. Die Ursachen einer beeinträchtigten Samenqualität sind nicht vollständig geklärt, obwohl Adipositas, hoher Alkoholkonsum, Rauchen und Stress die Spermienzahl beeinflussen können. Die zunehmende Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Felder (RF-EMF) infolge der verbreiteten Handynutzung hat die Forschung zu möglichen Auswirkungen auf die männliche reproduktive Gesundheit angeregt.
Methoden
In der Studie wurden 5,605 Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren zu Gesundheit, Lebensstil, elterlichen Faktoren vor der Empfängnis, Dauer und Häufigkeit der Handynutzung sowie zum Aufbewahrungsort des Handys bei Nichtgebrauch befragt.
Ergebnisse
Von 2,866 Männern, die körperlich untersucht wurden und Samenproben abgaben, hatten diejenigen, die ihr Handy mehr als 20-mal täglich nutzten, eine um 21% niedrigere Spermienkonzentration und eine um 22% niedrigere Gesamtzahl der Spermien als gelegentliche Nutzer. Der Zusammenhang war bei 2005- bis 2007 am stärksten und nahm später ab. Etwa 85.7% bewahrten ihr Handy in der Hosentasche auf, doch der Aufbewahrungsort war nicht signifikant mit den Samenparametern verbunden.
Fazit
Diese umfassende Untersuchung deutet darauf hin, dass die zunehmende Handynutzung die männliche reproduktive Gesundheit beeinträchtigen kann. Prospektive Studien sind erforderlich, um zu klären, wie sich die RF-EMF-Belastung auf die männliche Fruchtbarkeit auswirken kann.
Quelle des Beitrags:
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