Ratgeber | Hausgeburt: Voraussetzungen, Vorbereitung und Sicherheitsrisiken



Ratgeber | Hausgeburt: Voraussetzungen, Vorbereitung und Sicherheitsrisiken


Obwohl die Geburt im Krankenhaus im frühen 20th Jahrhundert zur Norm wurde, findet die Hausgeburt in den letzten Jahren wieder mehr Aufmerksamkeit. In den Vereinigten Staaten entscheiden sich zunehmend mehr Schwangere für eine Geburt in vertrauter Umgebung. Aktuellen Untersuchungen zufolge finden etwa 1.5% der Geburten in den USA außerhalb von Krankenhäusern statt, darunter Hausgeburten und Geburten in Geburtshäusern. Eine Hausgeburt ist eine besondere Option für Menschen, die eine Krankenhausumgebung vermeiden oder in größerer Privatsphäre gebären möchten.


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Warum eine Hausgeburt wählen?

Häufige Gründe sind:

Vertraute Umgebung: Der Komfort des eigenen Zuhauses kann der Mutter helfen, sich entspannter zu fühlen.

Weniger medizinische Eingriffe: Manche werdende Mütter möchten unnötige Medikamente und Verfahren vermeiden.

Kulturelle oder religiöse Gründe: Manche Traditionen bevorzugen eine Geburt zu Hause.

Unterstützung durch Familie und Freunde: Bei einer Hausgeburt können Angehörige teilnehmen, was die emotionale Verbundenheit stärken kann.

Kontrolle über die Geburt: Die Mutter hat mehr Einfluss auf das Tempo und die während der Geburt eingenommenen Positionen.

Geringere Kosten: Eine Hausgeburt kostet in der Regel weniger als eine Krankenhausgeburt.

Eingeschränkte Verkehrsanbindung: Für Menschen, die weit von einem Krankenhaus entfernt leben, kann eine Hausgeburt besser zugänglich sein.


Vorbereitung auf eine Hausgeburt

Eine gründliche Vorbereitung ist unerlässlich:

Qualifizierte Hebamme oder Fachkraft auswählen: Eine zertifizierte Hebamme mit Pflegeabschluss (CNM) oder eine andere qualifizierte Hebamme leitet eine Hausgeburt meist. Viele Frauen engagieren zusätzlich eine Doula zur Unterstützung während der Geburt und der Erholung danach.

Geburtsplan erstellen: Berücksichtigen Sie Ausstattung, beteiligte Personen, Schmerztherapie, Geburtspositionen und weitere Einzelheiten.

Notfallplan vorbereiten: Eine Hausgeburt birgt Risiken. Bei einem Notfall oder einem auffälligen Geburtsverlauf ist ein Plan für die schnelle Verlegung ins Krankenhaus unerlässlich.

Besprechen Sie den Geburtsplan ausführlich mit einem Arzt oder einer Hebamme, damit er bei Bedarf angepasst werden kann. Halten Sie eine Notfalltasche und die Kontaktdaten des Krankenhauses bereit, um rasch medizinische Hilfe zu erhalten.


Risiken einer Hausgeburt

Obwohl eine Hausgeburt für viele werdende Mütter attraktiv ist, birgt sie Risiken, insbesondere bei Risikoschwangerschaften. Dazu gehören:

Todesrisiko: Daten weisen auf 1-2 Säuglingstodesfälle pro 1000 Hausgeburten hin, doppelt so viele wie bei Krankenhausgeburten.

Risiko neurologischer Schäden und Krampfanfälle: Neurologische Auffälligkeiten treten bei 0.4-0.6 von 1000 Hausgeburten auf, deutlich häufiger als bei Krankenhausgeburten.

Um das Risiko zu senken, wählen Sie eine zugelassene, professionell ausgebildete Hebamme und bleiben Sie während der gesamten Geburt auf Notfälle vorbereitet.


Aufgaben und Qualifikationen von Hebammen

Zu den Hebammen zählen im Allgemeinen zertifizierte Hebammen mit Pflegeabschluss (CNMs) und zertifizierte Hebammen. CNMs sind meist examinierte Pflegefachkräfte mit einer spezialisierten Ausbildung in Hebammenkunde. In einigen Bundesstaaten müssen zertifizierte Hebammen keine examinierten Pflegefachkräfte sein, erhalten jedoch eine Berufsausbildung. Fachärzte für Geburtshilfe und Gynäkologie können sich in manchen Regionen an Hausgeburten beteiligen, was jedoch selten ist.

Unabhängig von der gewählten Hebammenform sollten Sie bestätigen, dass sie rechtlich qualifiziert und ausreichend erfahren ist, um Mutter und Baby zu schützen.


Kosten einer Hausgeburt

Eine Hausgeburt kostet in der Regel weniger als eine Krankenhausgeburt. Eine landesweite Erhebung ergab durchschnittliche Kosten von $4650, wobei die Kosten je nach Region und Qualifikation der Hebamme variieren. Die meisten Krankenversicherungen übernehmen Hausgeburten nicht. Klären Sie daher im Voraus mit dem Versicherer, ob Entbindung, Hebammenbetreuung und damit verbundene Ausgaben gedeckt sind.


Voraussetzungen für eine Hausgeburt

Eine Hausgeburt ist nicht für jede Schwangerschaft geeignet. Zu den grundlegenden Kriterien gehören:

Niedrigrisikoschwangerschaft: Die Mutter ist gesund und hat keine Schwangerschaftskomplikationen.

Einlingsschwangerschaft: Ein Baby in Schädellage.

Keine vorausgegangene Kaiserschnittentbindung.

Keine Komplikationen wie Bluthochdruck oder Präeklampsie.

Unterstützung durch die Familie: Die Mutter hat familiäre Unterstützung für ihre emotionale und körperliche Sicherheit.


Fazit

Eine Hausgeburt kann Vorteile bieten, erfordert jedoch eine sorgfältige Abwägung und gründliche Vorbereitung. Werdende Mütter sollten dies mit einem Arzt und einer Hebamme besprechen, um die Sicherheit von sich selbst und ihrem Baby zu schützen. Der fortlaufende Austausch mit qualifizierten Fachkräften trägt dazu bei, während des gesamten Prozesses eine angemessene Unterstützung sicherzustellen.


Quelle:

Online zusammengestellt

作者 LinkedIVF Team發布於 2024-12-09
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