Nachrichten | Studie untersucht den Einfluss psychischer Erkrankungen auf die ovarielle Reserve bei Feuerwehrfrauen
Eine neue Studie unter Leitung von Forschenden der Mel and Enid Zuckerman College of Public Health der University of Arizona ergab, dass eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) und Angstzustände bei Feuerwehrfrauen mit niedrigeren Spiegeln des Anti-Müller-Hormons (AMH) verbunden waren. AMH ist ein wichtiger Marker der ovariellen Reserve. Damit ist die Zahl gesunder Eizellen in den Eierstöcken gemeint, die potenziell befruchtet werden könnten; zugleich ist AMH ein wichtiger Indikator für die weibliche Fruchtbarkeit.
Die Studie wurde gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Partnern aus dem Feuerwehrwesen im ganzen Land im Rahmen der Fire Fighter Cancer Cohort Study (FFCCS) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Journal of Women’s Health veröffentlicht.
Der Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Fruchtbarkeit
Die Erstautorin Michelle Valenti, Doktorandin der Epidemiologie am College of Public Health der University of Arizona und Projektkoordinatorin der FFCCS Women Firefighter Study, sagte: „Diese Ergebnisse verdeutlichen die negativen Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf die Gesundheit, insbesondere auf die reproduktive Gesundheit.“
Frühere Forschungen hatten gezeigt, dass Feuerwehrfrauen niedrigere AMH-Spiegel aufwiesen als Frauen, die nicht als Feuerwehrfrauen arbeiteten; die Gründe dafür waren jedoch unklar. Das Team untersuchte, ob Angstzustände, Depressionen und PTSD mit den AMH-Spiegeln verbunden waren, um mögliche Mechanismen zu erkennen. Eine klinische PTSD-Diagnose war mit einer Verringerung des AMH-Spiegels um 66% verbunden, Angstzustände mit einer Verringerung um 33%.
Besondere Herausforderungen für Feuerwehrfrauen
Feuerwehrleute erleben äußerst belastende und traumatische Situationen und können verschiedenen Chemikalien ausgesetzt sein, was zu höheren PTSD-Raten als in der Allgemeinbevölkerung führt. Die Studie legt nahe, dass anspruchsvolle Arbeitsumgebungen und psychische Erkrankungen die ovarielle Reserve von Feuerwehrfrauen beeinflussen können, und eröffnet damit eine neue Richtung für mögliche Interventionen.
Dr. Valenti ergänzte: „Diese Studie zeigt, wie gut die FFCCS Women Firefighter Study Faktoren untersuchen kann, die zu ungünstigen gynäkologischen Gesundheitsergebnissen beitragen.“ Sie betonte, dass die starke Unterstützung durch Partner aus dem Feuerwehrwesen für die Forschung entscheidend war.
Künftige Forschung und Politik
Die Studie unterstrich außerdem die Bedeutung der AMH-Forschung für den Schutz der Gesundheit von Feuerwehrleuten. Captain Caitlin St. Clair von der Puget Sound Regional Fire Authority sagte: „Diese Ergebnisse liefern Feuerwehren wissenschaftliche Belege für die Einführung von Programmen zur Stressreduzierung, die Arbeit und Lebensqualität von Feuerwehrfrauen verbessern.“
Die Forschung deutet darauf hin, dass Interventionen für Feuerwehrfrauen psychischer Gesundheit größere Bedeutung beimessen sollten, insbesondere bei Frauen, die in hochbelastenden Umgebungen arbeiten. Künftige Studien werden weiterhin wirksame Maßnahmen untersuchen, um die Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf die reproduktive Gesundheit zu verringern.
Finanzierung und Mitwirkende
Die Studie wurde von der U.S. Federal Emergency Management Agency unter den Fördernummern EMW-2015-FP-00213 und EMW-2019-FP-00526 finanziert. Neben Dr. Valenti gehörten zu den Koautoren des College of Public Health der University of Arizona der Institutsdirektor Jeff Burgess, die außerordentliche Professorin Leslie Farland sowie die Assistenzprofessorin für Epidemiologie und Biostatistik Yiwen Liu. Die Studie wurde außerdem von Organisationen des Feuerwehrwesens unterstützt, darunter das Los Angeles County Fire Department und das Tucson Fire Department.
Nachrichten | Studie untersucht den Einfluss psychischer Erkrankungen auf die ovarielle Reserve bei Feuerwehrfrauen
Nachrichten | Studie untersucht den Einfluss psychischer Erkrankungen auf die ovarielle Reserve bei Feuerwehrfrauen
Eine neue Studie unter Leitung von Forschenden der Mel and Enid Zuckerman College of Public Health der University of Arizona ergab, dass eine posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) und Angstzustände bei Feuerwehrfrauen mit niedrigeren Spiegeln des Anti-Müller-Hormons (AMH) verbunden waren. AMH ist ein wichtiger Marker der ovariellen Reserve. Damit ist die Zahl gesunder Eizellen in den Eierstöcken gemeint, die potenziell befruchtet werden könnten; zugleich ist AMH ein wichtiger Indikator für die weibliche Fruchtbarkeit.
Die Studie wurde gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Partnern aus dem Feuerwehrwesen im ganzen Land im Rahmen der Fire Fighter Cancer Cohort Study (FFCCS) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Journal of Women’s Health veröffentlicht.
Der Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Fruchtbarkeit
Die Erstautorin Michelle Valenti, Doktorandin der Epidemiologie am College of Public Health der University of Arizona und Projektkoordinatorin der FFCCS Women Firefighter Study, sagte: „Diese Ergebnisse verdeutlichen die negativen Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf die Gesundheit, insbesondere auf die reproduktive Gesundheit.“
Frühere Forschungen hatten gezeigt, dass Feuerwehrfrauen niedrigere AMH-Spiegel aufwiesen als Frauen, die nicht als Feuerwehrfrauen arbeiteten; die Gründe dafür waren jedoch unklar. Das Team untersuchte, ob Angstzustände, Depressionen und PTSD mit den AMH-Spiegeln verbunden waren, um mögliche Mechanismen zu erkennen. Eine klinische PTSD-Diagnose war mit einer Verringerung des AMH-Spiegels um 66% verbunden, Angstzustände mit einer Verringerung um 33%.
Besondere Herausforderungen für Feuerwehrfrauen
Feuerwehrleute erleben äußerst belastende und traumatische Situationen und können verschiedenen Chemikalien ausgesetzt sein, was zu höheren PTSD-Raten als in der Allgemeinbevölkerung führt. Die Studie legt nahe, dass anspruchsvolle Arbeitsumgebungen und psychische Erkrankungen die ovarielle Reserve von Feuerwehrfrauen beeinflussen können, und eröffnet damit eine neue Richtung für mögliche Interventionen.
Dr. Valenti ergänzte: „Diese Studie zeigt, wie gut die FFCCS Women Firefighter Study Faktoren untersuchen kann, die zu ungünstigen gynäkologischen Gesundheitsergebnissen beitragen.“ Sie betonte, dass die starke Unterstützung durch Partner aus dem Feuerwehrwesen für die Forschung entscheidend war.
Künftige Forschung und Politik
Die Studie unterstrich außerdem die Bedeutung der AMH-Forschung für den Schutz der Gesundheit von Feuerwehrleuten. Captain Caitlin St. Clair von der Puget Sound Regional Fire Authority sagte: „Diese Ergebnisse liefern Feuerwehren wissenschaftliche Belege für die Einführung von Programmen zur Stressreduzierung, die Arbeit und Lebensqualität von Feuerwehrfrauen verbessern.“
Die Forschung deutet darauf hin, dass Interventionen für Feuerwehrfrauen psychischer Gesundheit größere Bedeutung beimessen sollten, insbesondere bei Frauen, die in hochbelastenden Umgebungen arbeiten. Künftige Studien werden weiterhin wirksame Maßnahmen untersuchen, um die Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf die reproduktive Gesundheit zu verringern.
Finanzierung und Mitwirkende
Die Studie wurde von der U.S. Federal Emergency Management Agency unter den Fördernummern EMW-2015-FP-00213 und EMW-2019-FP-00526 finanziert. Neben Dr. Valenti gehörten zu den Koautoren des College of Public Health der University of Arizona der Institutsdirektor Jeff Burgess, die außerordentliche Professorin Leslie Farland sowie die Assistenzprofessorin für Epidemiologie und Biostatistik Yiwen Liu. Die Studie wurde außerdem von Organisationen des Feuerwehrwesens unterstützt, darunter das Los Angeles County Fire Department und das Tucson Fire Department.
Quelle:
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