Nachrichten | Vom Wüstenstaub zum Wein: Gensequenzierung stärkt die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft in Portugal
MGI Tech Co., Ltd. hat eine Partnerschaft mit der Fakultät für Naturwissenschaften der University of Lisbon angekündigt, um Mikroorganismen im Saharastaub mithilfe moderner Gensequenzierung zu identifizieren und zu überwachen. Das Projekt soll untersuchen, wie diese „Bioaerosole“ die portugiesischen Landwirtschaftsböden verändern und die Qualität und Erträge von Weinbergen beeinflussen. Die Partnerschaft soll Portugals Weinregionen präzisere Instrumente für das Agrarmanagement bieten und zugleich biotechnologische Möglichkeiten zur Verbesserung von Ernteerträgen, Qualität und Nachhaltigkeit erforschen.
Portugal, insbesondere seine südlichen Regionen, liegt an einer der wichtigsten Ablagerungsrouten für Saharastaub. Mit der Verschärfung des Klimawandels treten Staubeinträge häufiger und in größerem Umfang auf. Sie transportieren Millionen von Mikroorganismen, die durch DNA-Sequenzierung präzise identifiziert werden können. Diese Mikroorganismen können die Mikrobiome von Böden und Pflanzen erheblich verändern und dadurch Bodenfruchtbarkeit, Krankheitsresistenz, Traubenqualität und landwirtschaftliche Erträge beeinflussen – alles Faktoren, die unmittelbar mit der Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Landwirtschaft verbunden sind.
Mit den hochempfindlichen Sequenzierungstechnologien von MGI Tech, darunter die Plattform DNBSEQ-G99, die Millionen von Mikroorganismen in Echtzeit analysieren kann, kartiert die University of Lisbon systematisch mikrobielle Gemeinschaften in Staub, landwirtschaftlichen Böden und Weinreben. Diese Überwachung auf mehreren Ebenen kann helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und mikrobielle Ressourcen mit potenziellen landwirtschaftlichen Anwendungen aufzudecken.
Professor Ricardo Dias, Forscher an der University of Lisbon, sagte: „Staub hat zwei Seiten: Er kann Risiken mit sich bringen, die Erträge gefährden, aber auch Mikroorganismen mit biotechnologischem Wert transportieren. Wir müssen beide Seiten überwachen und verstehen, um die Widerstandsfähigkeit der portugiesischen Landwirtschaft zu schützen und zu stärken.“
Er ergänzte, dass die Technologie von MGI dem Team ermöglicht habe, bei extremen Wetterereignissen schnell wichtige Informationen zu erfassen. „Während des Sturms Célia nutzten wir das G99, um erstmals in Portugal eine Bakteriengattung mit Potenzial als natürlicher Dünger zu identifizieren. Das zeigt den unmittelbaren Wert der Staubüberwachung. Wir testen außerdem gebietsfremde mikrobielle Konsortien, um die Widerstandsfähigkeit von Weinbergen zu stärken, die Traubenqualität zu verbessern und den Pestizideinsatz zu verringern. Die Zusammenarbeit mit MGI bedeutet, dass der Aufbau landwirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit nicht erst beginnt, wenn sich der Staub gelegt hat, sondern in dem Moment, in dem wir mit seiner Analyse beginnen.“
Der MGI-Präsident Duncan Yu sagte: „Diese Partnerschaft zeigt, wie Sequenzierung Staub in Daten verwandeln kann – zunächst für Weinberge, letztlich aber mit dem Ziel, ein Netzwerk für ‚mikrobielle Intelligenz‘ für das gesamte Agrarsystem aufzubauen.“
Da die Weinproduktion Portugals laut Daten des CEEV um 8% im Jahr 2024 zurückgegangen ist und sich Klimawandel und Staubeinträge verschärfen, gilt das Projekt als wichtige Maßnahme zum Schutz der Weinwirtschaft des Landes. Die Verbindung von Genomik und Landwirtschaft führt neue Methoden für Bodenüberwachung, Pathogenwarnungen, Mikrobemanagement und Ernteverbesserung ein und hilft Portugal, seine führende Position bei landwirtschaftlicher Innovation und Klimaanpassungsfähigkeit zu behaupten.
Nachrichten | Vom Wüstenstaub zum Wein: Gensequenzierung stärkt die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft in Portugal
Nachrichten | Vom Wüstenstaub zum Wein: Gensequenzierung stärkt die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft in Portugal
MGI Tech Co., Ltd. hat eine Partnerschaft mit der Fakultät für Naturwissenschaften der University of Lisbon angekündigt, um Mikroorganismen im Saharastaub mithilfe moderner Gensequenzierung zu identifizieren und zu überwachen. Das Projekt soll untersuchen, wie diese „Bioaerosole“ die portugiesischen Landwirtschaftsböden verändern und die Qualität und Erträge von Weinbergen beeinflussen. Die Partnerschaft soll Portugals Weinregionen präzisere Instrumente für das Agrarmanagement bieten und zugleich biotechnologische Möglichkeiten zur Verbesserung von Ernteerträgen, Qualität und Nachhaltigkeit erforschen.
Portugal, insbesondere seine südlichen Regionen, liegt an einer der wichtigsten Ablagerungsrouten für Saharastaub. Mit der Verschärfung des Klimawandels treten Staubeinträge häufiger und in größerem Umfang auf. Sie transportieren Millionen von Mikroorganismen, die durch DNA-Sequenzierung präzise identifiziert werden können. Diese Mikroorganismen können die Mikrobiome von Böden und Pflanzen erheblich verändern und dadurch Bodenfruchtbarkeit, Krankheitsresistenz, Traubenqualität und landwirtschaftliche Erträge beeinflussen – alles Faktoren, die unmittelbar mit der Widerstandsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Landwirtschaft verbunden sind.
Mit den hochempfindlichen Sequenzierungstechnologien von MGI Tech, darunter die Plattform DNBSEQ-G99, die Millionen von Mikroorganismen in Echtzeit analysieren kann, kartiert die University of Lisbon systematisch mikrobielle Gemeinschaften in Staub, landwirtschaftlichen Böden und Weinreben. Diese Überwachung auf mehreren Ebenen kann helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen und mikrobielle Ressourcen mit potenziellen landwirtschaftlichen Anwendungen aufzudecken.
Professor Ricardo Dias, Forscher an der University of Lisbon, sagte: „Staub hat zwei Seiten: Er kann Risiken mit sich bringen, die Erträge gefährden, aber auch Mikroorganismen mit biotechnologischem Wert transportieren. Wir müssen beide Seiten überwachen und verstehen, um die Widerstandsfähigkeit der portugiesischen Landwirtschaft zu schützen und zu stärken.“
Er ergänzte, dass die Technologie von MGI dem Team ermöglicht habe, bei extremen Wetterereignissen schnell wichtige Informationen zu erfassen. „Während des Sturms Célia nutzten wir das G99, um erstmals in Portugal eine Bakteriengattung mit Potenzial als natürlicher Dünger zu identifizieren. Das zeigt den unmittelbaren Wert der Staubüberwachung. Wir testen außerdem gebietsfremde mikrobielle Konsortien, um die Widerstandsfähigkeit von Weinbergen zu stärken, die Traubenqualität zu verbessern und den Pestizideinsatz zu verringern. Die Zusammenarbeit mit MGI bedeutet, dass der Aufbau landwirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit nicht erst beginnt, wenn sich der Staub gelegt hat, sondern in dem Moment, in dem wir mit seiner Analyse beginnen.“
Der MGI-Präsident Duncan Yu sagte: „Diese Partnerschaft zeigt, wie Sequenzierung Staub in Daten verwandeln kann – zunächst für Weinberge, letztlich aber mit dem Ziel, ein Netzwerk für ‚mikrobielle Intelligenz‘ für das gesamte Agrarsystem aufzubauen.“
Da die Weinproduktion Portugals laut Daten des CEEV um 8% im Jahr 2024 zurückgegangen ist und sich Klimawandel und Staubeinträge verschärfen, gilt das Projekt als wichtige Maßnahme zum Schutz der Weinwirtschaft des Landes. Die Verbindung von Genomik und Landwirtschaft führt neue Methoden für Bodenüberwachung, Pathogenwarnungen, Mikrobemanagement und Ernteverbesserung ein und hilft Portugal, seine führende Position bei landwirtschaftlicher Innovation und Klimaanpassungsfähigkeit zu behaupten.
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