Nachrichten | Luftverschmutzung mit Risiko für männliche Unfruchtbarkeit verbunden, Lärm kann weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen
Eine kürzlich im BMJ veröffentlichte Studie ergab, dass langfristige Belastung durch Verkehrslärm und Luftverschmutzung bei Männern und Frauen eng mit einem höheren Unfruchtbarkeitsrisiko verbunden sein könnte. Sie war die erste landesweite Studie zu den Auswirkungen beider Faktoren auf beide Geschlechter.
Risikofaktoren für Unfruchtbarkeit
Unfruchtbarkeit ist definiert als das Ausbleiben einer Schwangerschaft nach einem Jahr regelmäßigem Geschlechtsverkehr ohne Verhütung. Dieses globale Gesundheitsproblem beeinträchtigt die körperliche Gesundheit und geht mit anhaltendem Stress, Angstzuständen und Depressionen einher. Neben Alter, Tabak- und Alkoholkonsum, chronischen Erkrankungen und Adipositas gelten Luft- und Lärmverschmutzung zunehmend als mögliche Risikofaktoren.
Frühere Studien brachten Luftverschmutzung bei Männern mit niedrigerer Spermienzahl, -beweglichkeit und -morphologie sowie bei Frauen mit geringeren Erfolgsraten von Fruchtbarkeitsbehandlungen in Verbindung. Verkehrslärm kann durch Stressreaktionen und Schlafstörungen die Fortpflanzungsfunktion beeinflussen; die Forschung dazu ist jedoch begrenzt.
Methoden und Ergebnisse
Die in Dänemark durchgeführte Studie analysierte Daten von mehr als 900,000 Männern und Frauen im Alter von 30 bis 45 Jahren. Bewertet wurden die langfristige Belastung durch Feinstaub mit Partikeln unter 2.5 Mikrometern (PM2.5) und Verkehrslärm. Das dänische nationale Patientenregister lieferte individuelle Daten zu Belastung und sozioökonomischen Variablen.
Eine langfristige PM2.5-Belastung war mit einem höheren Risiko männlicher Unfruchtbarkeit verbunden, besonders bei Männern im Alter von 37 bis 45 Jahren. Langfristiger Verkehrslärm war bei Frauen über 35 mit deutlich höherem Unfruchtbarkeitsrisiko verbunden, besonders mit Eisprungstörungen und ungeklärter Unfruchtbarkeit. Bei jüngeren Frauen und Männern waren die Zusammenhänge schwächer.
Fazit
Die Studie stellte einen signifikanten Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und männlicher Unfruchtbarkeit sowie ein höheres Unfruchtbarkeitsrisiko bei Frauen über 35 fest, die langfristig Verkehrslärm ausgesetzt waren. Obwohl die Ergebnisse keine Kausalität belegen, könnten sie in Luftreinhalte- und Lärmschutzmaßnahmen zur Verbesserung der Fruchtbarkeitsraten in westlichen Ländern einfließen.
Nachrichten | Luftverschmutzung mit Risiko für männliche Unfruchtbarkeit verbunden, Lärm kann weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen
Nachrichten | Luftverschmutzung mit Risiko für männliche Unfruchtbarkeit verbunden, Lärm kann weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen
Eine kürzlich im BMJ veröffentlichte Studie ergab, dass langfristige Belastung durch Verkehrslärm und Luftverschmutzung bei Männern und Frauen eng mit einem höheren Unfruchtbarkeitsrisiko verbunden sein könnte. Sie war die erste landesweite Studie zu den Auswirkungen beider Faktoren auf beide Geschlechter.
Risikofaktoren für Unfruchtbarkeit
Unfruchtbarkeit ist definiert als das Ausbleiben einer Schwangerschaft nach einem Jahr regelmäßigem Geschlechtsverkehr ohne Verhütung. Dieses globale Gesundheitsproblem beeinträchtigt die körperliche Gesundheit und geht mit anhaltendem Stress, Angstzuständen und Depressionen einher. Neben Alter, Tabak- und Alkoholkonsum, chronischen Erkrankungen und Adipositas gelten Luft- und Lärmverschmutzung zunehmend als mögliche Risikofaktoren.
Frühere Studien brachten Luftverschmutzung bei Männern mit niedrigerer Spermienzahl, -beweglichkeit und -morphologie sowie bei Frauen mit geringeren Erfolgsraten von Fruchtbarkeitsbehandlungen in Verbindung. Verkehrslärm kann durch Stressreaktionen und Schlafstörungen die Fortpflanzungsfunktion beeinflussen; die Forschung dazu ist jedoch begrenzt.
Methoden und Ergebnisse
Die in Dänemark durchgeführte Studie analysierte Daten von mehr als 900,000 Männern und Frauen im Alter von 30 bis 45 Jahren. Bewertet wurden die langfristige Belastung durch Feinstaub mit Partikeln unter 2.5 Mikrometern (PM2.5) und Verkehrslärm. Das dänische nationale Patientenregister lieferte individuelle Daten zu Belastung und sozioökonomischen Variablen.
Eine langfristige PM2.5-Belastung war mit einem höheren Risiko männlicher Unfruchtbarkeit verbunden, besonders bei Männern im Alter von 37 bis 45 Jahren. Langfristiger Verkehrslärm war bei Frauen über 35 mit deutlich höherem Unfruchtbarkeitsrisiko verbunden, besonders mit Eisprungstörungen und ungeklärter Unfruchtbarkeit. Bei jüngeren Frauen und Männern waren die Zusammenhänge schwächer.
Fazit
Die Studie stellte einen signifikanten Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und männlicher Unfruchtbarkeit sowie ein höheres Unfruchtbarkeitsrisiko bei Frauen über 35 fest, die langfristig Verkehrslärm ausgesetzt waren. Obwohl die Ergebnisse keine Kausalität belegen, könnten sie in Luftreinhalte- und Lärmschutzmaßnahmen zur Verbesserung der Fruchtbarkeitsraten in westlichen Ländern einfließen.
Quelle:
Online zusammengestellt