Nachrichten | Anhaltende Auswirkungen zeitlich begrenzter Nahrungsaufnahme auf Spermien- und Eizellqualität
Eine Studie der University of East Anglia (UEA) deutet darauf hin, dass intermittierende zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Die Auswirkungen unterschieden sich bei männlichen und weiblichen Zebrafischen; einige hielten an, nachdem die normale Fütterung wieder aufgenommen worden war.
Hintergrund und Ergebnisse
Bei zeitlich begrenzter Nahrungsaufnahme wird die Nahrungszufuhr auf bestimmte Stunden beschränkt. Diese Methode ist wegen möglicher Vorteile für Gewicht und Gesundheit beliebt. Die Forscher stellten fest, dass der Stress durch Nahrungsentzug auch die Qualität der Fortpflanzungszellen beeinflussen kann.
Anhand von Zebrafischen (Danio rerio) untersuchten die Forscher während des Fastens und nach Wiederaufnahme der normalen Fütterung die Erhaltung des Körpers und die Qualität der Gameten. Sie stellten fest:
Die Weibchen produzierten nach Wiederaufnahme der normalen Fütterung mehr Eier, doch die Qualität der Eier und der Nachkommen nahm ab.
Auch die Spermienqualität der Männchen wurde beeinträchtigt.
Prof. Alexei Maklakov erklärte, dass die Auswirkungen auf Produktion und Qualität von Spermien und Eiern nach Wiederaufnahme der normalen Fütterung fortbestehen könnten.
Bedeutung für die künftige Forschung
Dr. Edward Ivimey-Cook erläuterte, dass die Organismen nach Wiederaufnahme der Fütterung Ressourcen verstärkt in die Erhaltung des Körpers investierten – auf Kosten der Gametenqualität.
Weitere Forschung sollte klären, wie lange Spermien- und Eizellqualität nach dem Fasten zur Erholung benötigen.
Zusammenarbeit und Finanzierung
An der Studie waren die UEA und das Centre for Environment, Fisheries and Aquaculture Science (Cefas) beteiligt. Finanziert wurde sie vom ERC, BBSRC und NERC.
Die Arbeit „Increased somatic investment in zebrafish during fasting impacts germline quality“ wurde in Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.
Nachrichten | Anhaltende Auswirkungen zeitlich begrenzter Nahrungsaufnahme auf Spermien- und Eizellqualität
Nachrichten | Anhaltende Auswirkungen zeitlich begrenzter Nahrungsaufnahme auf Spermien- und Eizellqualität
Eine Studie der University of East Anglia (UEA) deutet darauf hin, dass intermittierende zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Die Auswirkungen unterschieden sich bei männlichen und weiblichen Zebrafischen; einige hielten an, nachdem die normale Fütterung wieder aufgenommen worden war.
Hintergrund und Ergebnisse
Bei zeitlich begrenzter Nahrungsaufnahme wird die Nahrungszufuhr auf bestimmte Stunden beschränkt. Diese Methode ist wegen möglicher Vorteile für Gewicht und Gesundheit beliebt. Die Forscher stellten fest, dass der Stress durch Nahrungsentzug auch die Qualität der Fortpflanzungszellen beeinflussen kann.
Anhand von Zebrafischen (Danio rerio) untersuchten die Forscher während des Fastens und nach Wiederaufnahme der normalen Fütterung die Erhaltung des Körpers und die Qualität der Gameten. Sie stellten fest:
Die Weibchen produzierten nach Wiederaufnahme der normalen Fütterung mehr Eier, doch die Qualität der Eier und der Nachkommen nahm ab.
Auch die Spermienqualität der Männchen wurde beeinträchtigt.
Prof. Alexei Maklakov erklärte, dass die Auswirkungen auf Produktion und Qualität von Spermien und Eiern nach Wiederaufnahme der normalen Fütterung fortbestehen könnten.
Bedeutung für die künftige Forschung
Dr. Edward Ivimey-Cook erläuterte, dass die Organismen nach Wiederaufnahme der Fütterung Ressourcen verstärkt in die Erhaltung des Körpers investierten – auf Kosten der Gametenqualität.
Weitere Forschung sollte klären, wie lange Spermien- und Eizellqualität nach dem Fasten zur Erholung benötigen.
Zusammenarbeit und Finanzierung
An der Studie waren die UEA und das Centre for Environment, Fisheries and Aquaculture Science (Cefas) beteiligt. Finanziert wurde sie vom ERC, BBSRC und NERC.
Die Arbeit „Increased somatic investment in zebrafish during fasting impacts germline quality“ wurde in Proceedings of the Royal Society B veröffentlicht.
Quelle:
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