Nachrichten | EURION-Allianz veröffentlicht Kurzdarstellung zur Förderung neuer Standards für die Prüfung endokriner Disruptoren
Der europäische Forschungsverbund EURION hat eine Kurzdarstellung mit neuen Empfehlungen für die Prüfung und das Screening endokriner Disruptoren (ED) veröffentlicht. Ziel ist es, die unzureichende Empfindlichkeit aktueller Methoden und Verzögerungen bei der Regulierung zu beheben. Die Kurzdarstellung kann als wichtige Referenz für künftige europäische und globale Standards zur Prüfung und Kontrolle von ED dienen.
Endokrine Disruptoren sind meist synthetische Chemikalien, die in Pestiziden, Lebensmittelverunreinigungen, Körperpflegeprodukten und anderen Waren weit verbreitet sind. Sie können über Nahrung, Luft, Staub, Wasser und Hautkontakt in den Körper gelangen. Forschungen bringen ED mit Störungen des Fortpflanzungs-, Schilddrüsen-, Stoffwechsel- und Immunsystems in Verbindung, darunter Adipositas, Diabetes, verzögerte neurologische Entwicklung und eingeschränkte Fruchtbarkeit. Das langjährige Fehlen systematischer Forschung zu diesen Gefahren hat jedoch die Umsetzung entsprechender Rechtsvorschriften und des Gesundheitsschutzes erschwert.
EURION wurde im Jahr 2019 gegründet und durch das EU-Programm Horizon 2020 mit mehr als €50 Millionen finanziert. Der Verbund bringt über 70 Forschungsteams zusammen und ist bislang die größte Forschungsallianz zu ED. Er konzentriert sich auf die Entwicklung von Nachweis- und Bewertungsmethoden, die die Grenzen herkömmlicher Tests bei der Erkennung metabolischer, neurologischer, schilddrüsenbezogener und reproduktiver endokriner Störungen überwinden.
Die EU-Vorschriften verlangen derzeit eine Bewertung von ED nur bei Pestiziden und bestimmten antimikrobiellen Wirkstoffen. Überarbeitete Rechtsvorschriften werden jedoch bald auf Tausende Industriechemikalien ausgeweitet. Bestehende Testsysteme müssen dringend verbessert werden, um den regulatorischen Anforderungen zu entsprechen. EURION entwickelt hochempfindliche Screening-Technologien, um neue Chemikalien und ihre möglichen Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.
Die Kurzdarstellung weist darauf hin, dass endokrine Disruptoren nicht nur die Umweltverschmutzung, sondern auch die öffentliche Gesundheit betreffen. Die acht Forschungsprojekte von EURION werden gemeinsam international harmonisierte Strategien und Leitlinien für ED-Tests fördern, Regierungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen versorgen und die Prävention von Risiken wie Adipositas, Diabetes, verzögerter neurologischer Entwicklung und eingeschränkter Fruchtbarkeit stärken.
Nachrichten | EURION-Allianz veröffentlicht Kurzdarstellung zur Förderung neuer Standards für die Prüfung endokriner Disruptoren
Nachrichten | EURION-Allianz veröffentlicht Kurzdarstellung zur Förderung neuer Standards für die Prüfung endokriner Disruptoren
Der europäische Forschungsverbund EURION hat eine Kurzdarstellung mit neuen Empfehlungen für die Prüfung und das Screening endokriner Disruptoren (ED) veröffentlicht. Ziel ist es, die unzureichende Empfindlichkeit aktueller Methoden und Verzögerungen bei der Regulierung zu beheben. Die Kurzdarstellung kann als wichtige Referenz für künftige europäische und globale Standards zur Prüfung und Kontrolle von ED dienen.
Endokrine Disruptoren sind meist synthetische Chemikalien, die in Pestiziden, Lebensmittelverunreinigungen, Körperpflegeprodukten und anderen Waren weit verbreitet sind. Sie können über Nahrung, Luft, Staub, Wasser und Hautkontakt in den Körper gelangen. Forschungen bringen ED mit Störungen des Fortpflanzungs-, Schilddrüsen-, Stoffwechsel- und Immunsystems in Verbindung, darunter Adipositas, Diabetes, verzögerte neurologische Entwicklung und eingeschränkte Fruchtbarkeit. Das langjährige Fehlen systematischer Forschung zu diesen Gefahren hat jedoch die Umsetzung entsprechender Rechtsvorschriften und des Gesundheitsschutzes erschwert.
EURION wurde im Jahr 2019 gegründet und durch das EU-Programm Horizon 2020 mit mehr als €50 Millionen finanziert. Der Verbund bringt über 70 Forschungsteams zusammen und ist bislang die größte Forschungsallianz zu ED. Er konzentriert sich auf die Entwicklung von Nachweis- und Bewertungsmethoden, die die Grenzen herkömmlicher Tests bei der Erkennung metabolischer, neurologischer, schilddrüsenbezogener und reproduktiver endokriner Störungen überwinden.
Die EU-Vorschriften verlangen derzeit eine Bewertung von ED nur bei Pestiziden und bestimmten antimikrobiellen Wirkstoffen. Überarbeitete Rechtsvorschriften werden jedoch bald auf Tausende Industriechemikalien ausgeweitet. Bestehende Testsysteme müssen dringend verbessert werden, um den regulatorischen Anforderungen zu entsprechen. EURION entwickelt hochempfindliche Screening-Technologien, um neue Chemikalien und ihre möglichen Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.
Die Kurzdarstellung weist darauf hin, dass endokrine Disruptoren nicht nur die Umweltverschmutzung, sondern auch die öffentliche Gesundheit betreffen. Die acht Forschungsprojekte von EURION werden gemeinsam international harmonisierte Strategien und Leitlinien für ED-Tests fördern, Regierungen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen versorgen und die Prävention von Risiken wie Adipositas, Diabetes, verzögerter neurologischer Entwicklung und eingeschränkter Fruchtbarkeit stärken.
Quelle:
Aus Online-Quellen zusammengestellt