Wissen | Salpingektomie: Ein neuer Schutz für die reproduktive Gesundheit von Frauen



Wissen | Salpingektomie: Ein neuer Schutz für die reproduktive Gesundheit von Frauen


Eine Salpingektomie ist ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung eines Teils oder beider Eileiter beziehungsweise ihrer vollständigen Entfernung. Sie wird häufig eingesetzt, um das Risiko für Eierstockkrebs zu senken oder eine Eileiterschwangerschaft, blockierte Eileiter oder eine Infektion zu behandeln. Obwohl sie eine natürliche Empfängnis erschwert, kann sie in manchen Fällen als notwendige vorbeugende Maßnahme in Betracht kommen.


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1. Die Rolle der Eileiter für die Fruchtbarkeit

Die Eileiter liegen beidseits der Gebärmutter und verbinden sie mit den Eierstöcken. Sie leiten die Eizellen von den Eierstöcken zur Gebärmutter. Nach der Entfernung beider Eileiter ist eine Schwangerschaft durch In-vitro-Fertilisation (IVF) weiterhin möglich, eine natürliche Empfängnis jedoch nicht mehr.


2. Salpingektomie im Vergleich zur Eileiterunterbindung

Eine Eileiterunterbindung, oft als „Abbinden der Eileiter“ bezeichnet, ist eine dauerhafte Verhütungsmethode, bei der die Eileiter blockiert oder durchtrennt werden. Bei einer Salpingektomie wird ein Teil oder die Gesamtheit der Eileiter entfernt. Obwohl auch sie eine Schwangerschaft verhindert, kann ihr Zweck über die Verhütung hinausgehen und die Vorbeugung von Erkrankungen wie Eierstockkrebs umfassen. Studien zeigen, dass eine Salpingektomie das Risiko für Eierstockkrebs wirksam senken kann.


3. Arten der Salpingektomie

Je nach Situation kann ein Arzt eine partielle oder vollständige Salpingektomie empfehlen. Zur Vorbeugung von Eierstockkrebs wird im Allgemeinen eine beidseitige Salpingektomie empfohlen. In manchen Fällen wird sie zusammen mit einer Oophorektomie oder Hysterektomie durchgeführt, um das Krebsrisiko umfassender zu senken.


4. Für wen kommt eine Salpingektomie infrage?

Forschungen zufolge entstehen etwa 70% der häufigsten und tödlichsten Eierstockkrebsarten in den Eileitern. Ärzte empfehlen Menschen mit BRCA1- oder BRCA2-Mutationen daher häufig eine Salpingektomie, um Eierstockkrebs vorzubeugen. Wer eine andere abdominale oder gynäkologische Operation plant, kann von einem Arzt eine gleichzeitige „opportunistische Salpingektomie“ zur Krebsprävention vorgeschlagen bekommen.


5. Notfallbehandlung einer Eileiterschwangerschaft

Eine Eileiterschwangerschaft ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich eine befruchtete Eizelle außerhalb der Gebärmutter einnistet, meist in einem Eileiter. Ein gerissener Eileiter kann schwere Blutungen und Infektionen verursachen und tödlich sein. Dann kann eine notfallmäßige Salpingektomie erforderlich sein.


6. Vorbereitung auf die Operation und Genesung

Vor einer Salpingektomie erklärt der Arzt den Eingriff und gibt Anweisungen für die Zeit vor und nach der Operation. Eine Notfalloperation, etwa bei einer Eileiterschwangerschaft, muss sofort durchgeführt werden. Zu den Verfahren gehören die minimalinvasive Laparoskopie und die traditionelle offene Operation. Eine Laparoskopie verursacht weniger Gewebetrauma und ermöglicht eine kürzere Genesungszeit, während eine offene Operation eine längere Erholung erfordert.


7. Langzeitfolgen und wichtige Überlegungen

Eine beidseitige Salpingektomie gilt im Allgemeinen als dauerhafte Verhütung, obwohl eine Schwangerschaft durch IVF weiterhin möglich ist. Der Eingriff kann kurzfristige hormonelle Schwankungen verursachen, doch die meisten Studien zeigen relativ geringe langfristige Auswirkungen auf die Eierstockfunktion und die ovarielle Reserve.


Wer eine Salpingektomie erwägt, sollte die Risiken und Vorteile mit einem Arzt besprechen und die Entscheidung anhand der eigenen Gesundheit und Zukunftspläne treffen.


Quelle der Geschichte:

Online zusammengestellt


作者 LinkedIVF Team發布於 2024-08-09
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