Nachrichten | Studie enthüllt die zentrale Rolle väterlicher Spermien-microRNA für die Gesundheit der Nachkommen
Eine Studie ergab, dass sich die microRNAs (miRNAs) in den Spermien männlicher Mäuse mit dem Alter verändern und möglicherweise das Wachstum und die Entwicklung ihrer Nachkommen beeinflussen. Die Erkenntnis liefert weitere Hinweise auf die Auswirkungen des väterlichen Alterns auf die Gesundheit der Nachkommen.
Die Studie wurde von Professorin Noriko Osumi vom Department für Entwicklungsneurowissenschaften an der Graduate School of Medicine der Tohoku University geleitet und am 7. Dezember 2023 in Scientific Reports veröffentlicht.
Mit dem Wandel gesellschaftlicher Entwicklungen sind spätere Eheschließungen und eine spätere Elternschaft üblich geworden. Die Auswirkungen des mütterlichen Alters auf die Nachkommen, darunter ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und das Down-Syndrom, sind weithin anerkannt, während dem väterlichen Alter weniger Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Das ändert sich: Neuere epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass ein fortgeschrittenes väterliches Alter das Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen wie eine Autismus-Spektrum-Störung bei den Nachkommen deutlich erhöht.
Osumis Team hatte zuvor festgestellt, dass sich epigenetische Faktoren wie Histonmodifikationen und DNA-Methylierung während der Spermienbildung bei männlichen Mäusen mit dem Alter verändern und generationenübergreifende Auswirkungen haben können. Die Auswirkungen des väterlichen Alterns auf microRNA waren jedoch noch nicht umfassend untersucht worden.
Um diese Forschungslücke zu schließen, analysierte das Team umfassend altersbedingte Veränderungen der microRNAs in Mausspermien. Es verglich Spermien von 3, 12 und 20 Monate alten Mäusen und identifizierte microRNAs, deren Menge sich veränderte. Einige regulieren das Nervensystem und Gene, die mit einer Autismus-Spektrum-Störung verbunden sind; diese veränderten microRNAs wurden auch auf befruchtete Eizellen übertragen.
„Unsere Studie zeigt einen möglichen Zusammenhang zwischen altersbedingten Veränderungen der microRNAs in Spermien und der Gesundheit der Nachkommen auf und unterstreicht, wie wichtig es ist zu untersuchen, wie Spermien-microRNAs die Nachkommen beeinflussen – ein Bereich, dem bisher relativ wenig Aufmerksamkeit zuteilwurde“, sagte Professorin Osumi.
Die Studie ist angesichts der rasch sinkenden Geburtenrate in Japan besonders relevant und eröffnet eine neue Perspektive für die Reproduktionsmedizin. Das Team hofft, dass weitere Forschungen zu epigenetischen Faktoren, insbesondere microRNAs, dazu beitragen, die Mechanismen neurologischer Entwicklungsstörungen zu klären und neue Erkenntnisse über die Gesundheit der Nachkommen und die Prävention von Krankheiten zu liefern.
Nachrichten | Studie enthüllt die zentrale Rolle väterlicher Spermien-microRNA für die Gesundheit der Nachkommen
Nachrichten | Studie enthüllt die zentrale Rolle väterlicher Spermien-microRNA für die Gesundheit der Nachkommen
Eine Studie ergab, dass sich die microRNAs (miRNAs) in den Spermien männlicher Mäuse mit dem Alter verändern und möglicherweise das Wachstum und die Entwicklung ihrer Nachkommen beeinflussen. Die Erkenntnis liefert weitere Hinweise auf die Auswirkungen des väterlichen Alterns auf die Gesundheit der Nachkommen.
Die Studie wurde von Professorin Noriko Osumi vom Department für Entwicklungsneurowissenschaften an der Graduate School of Medicine der Tohoku University geleitet und am 7. Dezember 2023 in Scientific Reports veröffentlicht.
Mit dem Wandel gesellschaftlicher Entwicklungen sind spätere Eheschließungen und eine spätere Elternschaft üblich geworden. Die Auswirkungen des mütterlichen Alters auf die Nachkommen, darunter ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten und das Down-Syndrom, sind weithin anerkannt, während dem väterlichen Alter weniger Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Das ändert sich: Neuere epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass ein fortgeschrittenes väterliches Alter das Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen wie eine Autismus-Spektrum-Störung bei den Nachkommen deutlich erhöht.
Osumis Team hatte zuvor festgestellt, dass sich epigenetische Faktoren wie Histonmodifikationen und DNA-Methylierung während der Spermienbildung bei männlichen Mäusen mit dem Alter verändern und generationenübergreifende Auswirkungen haben können. Die Auswirkungen des väterlichen Alterns auf microRNA waren jedoch noch nicht umfassend untersucht worden.
Um diese Forschungslücke zu schließen, analysierte das Team umfassend altersbedingte Veränderungen der microRNAs in Mausspermien. Es verglich Spermien von 3, 12 und 20 Monate alten Mäusen und identifizierte microRNAs, deren Menge sich veränderte. Einige regulieren das Nervensystem und Gene, die mit einer Autismus-Spektrum-Störung verbunden sind; diese veränderten microRNAs wurden auch auf befruchtete Eizellen übertragen.
„Unsere Studie zeigt einen möglichen Zusammenhang zwischen altersbedingten Veränderungen der microRNAs in Spermien und der Gesundheit der Nachkommen auf und unterstreicht, wie wichtig es ist zu untersuchen, wie Spermien-microRNAs die Nachkommen beeinflussen – ein Bereich, dem bisher relativ wenig Aufmerksamkeit zuteilwurde“, sagte Professorin Osumi.
Die Studie ist angesichts der rasch sinkenden Geburtenrate in Japan besonders relevant und eröffnet eine neue Perspektive für die Reproduktionsmedizin. Das Team hofft, dass weitere Forschungen zu epigenetischen Faktoren, insbesondere microRNAs, dazu beitragen, die Mechanismen neurologischer Entwicklungsstörungen zu klären und neue Erkenntnisse über die Gesundheit der Nachkommen und die Prävention von Krankheiten zu liefern.
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