Wissen | Weibliche Unfruchtbarkeit verstehen: Untersuchung und Behandlung
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, kann eine Ärztin oder ein Arzt die Ursache ermitteln und einen geeigneten Behandlungsplan entwickeln.
1. Ursachen der weiblichen Unfruchtbarkeit
Weibliche Unfruchtbarkeit kann viele Ursachen haben. Häufige Ursachen sind:
Schädigung der Eileiter: Die Eileiter transportieren eine befruchtete Eizelle vom Eierstock zur Gebärmutter. Beckeninfektionen, Endometriose und Narbengewebe nach einer Beckenoperation können die Eileiter schädigen und verhindern, dass Spermien auf die Eizelle treffen.
Hormonelle Probleme: Unfruchtbarkeit kann auftreten, wenn der Körper die für einen normalen Eisprung erforderlichen hormonellen Veränderungen nicht durchläuft.
Probleme am Gebärmutterhals: Bestimmte Erkrankungen des Gebärmutterhalses können verhindern, dass Spermien durch den Zervikalkanal gelangen.
Probleme der Gebärmutter: Gebärmutterpolypen und Myome können eine Schwangerschaft beeinträchtigen. Auch strukturelle Veränderungen der Gebärmutter können sich auf eine Schwangerschaft auswirken.
Ungeklärte Unfruchtbarkeit: Bei etwa 20% der Paare mit Unfruchtbarkeit wird keine eindeutige Ursache gefunden. Dies wird als ungeklärte Unfruchtbarkeit bezeichnet.
2. Untersuchungen bei Unfruchtbarkeit
Zur Ermittlung der Ursache kann eine Ärztin oder ein Arzt mehrere Untersuchungen empfehlen, darunter:
Blutuntersuchungen: Zur Kontrolle der Hormonwerte.
Endometriumbiopsie: Beurteilung des Zustands der Gebärmutterschleimhaut.
Hysterosalpingografie (HSG): Die Fortpflanzungsorgane werden per Ultraschall oder Röntgen untersucht; ein Kontrastmittel oder eine Kochsalzlösung dient dabei zur Kontrolle, ob die Eileiter durchgängig sind.
Laparoskopie: Mit einem Laparoskop werden die Außenflächen der Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter untersucht und auf Auffälligkeiten kontrolliert.
3. Behandlungen der weiblichen Unfruchtbarkeit
Laparoskopische Operation: Zur Behandlung von Eileiter- oder Beckenerkrankungen. Dabei können Narbengewebe und Endometriose entfernt, blockierte Eileiter geöffnet oder Eierstockzysten entfernt werden.
Hysteroskopische Operation: Zur Entfernung von Gebärmutterpolypen und Myomen, zur Lösung von Narbengewebe oder zur Öffnung blockierter Eileiter.
Medikamente: Bei Problemen mit dem Eisprung kann eine Ärztin oder ein Arzt Clomifen, Gonadotropine, Letrozol oder andere Medikamente zur Auslösung des Eisprungs verschreiben.
Intrauterine Insemination (IUI): Um den Eisprung herum werden aufbereitete Spermien direkt in die Gebärmutter eingebracht, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen.
In-vitro-Fertilisation (IVF): Eizellen werden im Labor befruchtet und der daraus entstehende Embryo in die Gebärmutter übertragen. Reife Eizellen werden unter Ultraschallkontrolle entnommen und im Labor mit Spermien zusammengebracht.
Eizellspende: Gespendete Eizellen können Frauen mit eingeschränkter Eierstockfunktion oder geringer Eizellqualität helfen. Nach der Befruchtung mittels IVF wird ein Embryo in die Gebärmutter der Empfängerin übertragen.
Wissen | Weibliche Unfruchtbarkeit verstehen: Untersuchung und Behandlung
Wissen | Weibliche Unfruchtbarkeit verstehen: Untersuchung und Behandlung
Wenn Sie Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden, kann eine Ärztin oder ein Arzt die Ursache ermitteln und einen geeigneten Behandlungsplan entwickeln.
1. Ursachen der weiblichen Unfruchtbarkeit
Weibliche Unfruchtbarkeit kann viele Ursachen haben. Häufige Ursachen sind:
Schädigung der Eileiter: Die Eileiter transportieren eine befruchtete Eizelle vom Eierstock zur Gebärmutter. Beckeninfektionen, Endometriose und Narbengewebe nach einer Beckenoperation können die Eileiter schädigen und verhindern, dass Spermien auf die Eizelle treffen.
Hormonelle Probleme: Unfruchtbarkeit kann auftreten, wenn der Körper die für einen normalen Eisprung erforderlichen hormonellen Veränderungen nicht durchläuft.
Probleme am Gebärmutterhals: Bestimmte Erkrankungen des Gebärmutterhalses können verhindern, dass Spermien durch den Zervikalkanal gelangen.
Probleme der Gebärmutter: Gebärmutterpolypen und Myome können eine Schwangerschaft beeinträchtigen. Auch strukturelle Veränderungen der Gebärmutter können sich auf eine Schwangerschaft auswirken.
Ungeklärte Unfruchtbarkeit: Bei etwa 20% der Paare mit Unfruchtbarkeit wird keine eindeutige Ursache gefunden. Dies wird als ungeklärte Unfruchtbarkeit bezeichnet.
2. Untersuchungen bei Unfruchtbarkeit
Zur Ermittlung der Ursache kann eine Ärztin oder ein Arzt mehrere Untersuchungen empfehlen, darunter:
Blutuntersuchungen: Zur Kontrolle der Hormonwerte.
Endometriumbiopsie: Beurteilung des Zustands der Gebärmutterschleimhaut.
Hysterosalpingografie (HSG): Die Fortpflanzungsorgane werden per Ultraschall oder Röntgen untersucht; ein Kontrastmittel oder eine Kochsalzlösung dient dabei zur Kontrolle, ob die Eileiter durchgängig sind.
Laparoskopie: Mit einem Laparoskop werden die Außenflächen der Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter untersucht und auf Auffälligkeiten kontrolliert.
3. Behandlungen der weiblichen Unfruchtbarkeit
Laparoskopische Operation: Zur Behandlung von Eileiter- oder Beckenerkrankungen. Dabei können Narbengewebe und Endometriose entfernt, blockierte Eileiter geöffnet oder Eierstockzysten entfernt werden.
Hysteroskopische Operation: Zur Entfernung von Gebärmutterpolypen und Myomen, zur Lösung von Narbengewebe oder zur Öffnung blockierter Eileiter.
Medikamente: Bei Problemen mit dem Eisprung kann eine Ärztin oder ein Arzt Clomifen, Gonadotropine, Letrozol oder andere Medikamente zur Auslösung des Eisprungs verschreiben.
Intrauterine Insemination (IUI): Um den Eisprung herum werden aufbereitete Spermien direkt in die Gebärmutter eingebracht, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen.
In-vitro-Fertilisation (IVF): Eizellen werden im Labor befruchtet und der daraus entstehende Embryo in die Gebärmutter übertragen. Reife Eizellen werden unter Ultraschallkontrolle entnommen und im Labor mit Spermien zusammengebracht.
Eizellspende: Gespendete Eizellen können Frauen mit eingeschränkter Eierstockfunktion oder geringer Eizellqualität helfen. Nach der Befruchtung mittels IVF wird ein Embryo in die Gebärmutter der Empfängerin übertragen.
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