Nachrichten | Ovulationsüberwachung zu Hause: Eine privatere und kostengünstigere Option bei der IVF
Forschungsergebnisse zeigen, dass die Überwachung des Eisprungs zu Hause während einer In-vitro-Fertilisation (IVF) ebenso wirksam ist wie die Überwachung im Krankenhaus. Die Überwachung zu Hause ist für Patientinnen angenehmer und kann die Belastung der Krankenhauskapazitäten deutlich verringern. Die Forscherin Tijtske Zaat vom Amsterdam UMC sagte: „Bei der Ovulationsüberwachung zu Hause müssen Frauen für den Embryotransfer nur einmal ins Krankenhaus kommen, verglichen mit 3 bis 4 Besuchen bei einer Überwachung im Krankenhaus. Dieser Ansatz ist nachhaltiger und kann die Behandlungskosten um bis zu 80% senken.“ Die Ergebnisse wurden heute in The Lancet veröffentlicht.
Überwachung zu Hause ebenso wirksam wie im Krankenhaus
Das Amsterdam UMC und das Jeroen Bosch Hospital leiteten die Studie Antarctica-2, um die Kinderwunschbehandlung zu verbessern. Sie umfasste 1,464 Frauen aus 23 Krankenhäusern in den Niederlanden und wurde von ZonMW finanziert. Die Forschenden verglichen die häusliche und die klinische Ovulationsüberwachung zur Bestimmung des Zeitpunkts für den Transfer gefrorener Embryonen. Die Teilnehmerinnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt: 732 überwachten ihre Urinhormonwerte zu Hause, während 732 im Krankenhaus überwacht wurden.
Bei Frauen mit natürlichen Ovulationszyklen gab es zwischen der Überwachung zu Hause und im Krankenhaus keinen Unterschied bei den Schwangerschafts- oder Lebendgeburtenraten.
Nachhaltigkeit und globale Auswirkungen
Die Daten zeigen, dass die Überwachung zu Hause die Überwachung im Krankenhaus wirksam ersetzen kann, insbesondere beim Transfer gefrorener Embryonen. Zaat sagte: „Mit dem Klimawandel wird die Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen immer wichtiger. Ebenso entscheidend ist es, Gesundheitskosten nach Möglichkeit zu begrenzen. Die Überwachung zu Hause hilft uns, unsere vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen.“
Mehr Selbstbestimmung für Patientinnen
Die Teilnehmerinnen berichteten, dass die Überwachung zu Hause während der gesamten Behandlung mehr Privatsphäre und ein stärkeres Gefühl der Kontrolle bot. Weniger unnötige Termine und weniger Anfahrten brachten außerdem finanzielle und ökologische Vorteile.
Studienleiterin Femke Mol ergänzte: „Weniger Anfahrten schonen die Umwelt, und wenn der größte Teil der Behandlung zu Hause stattfindet, wird der Prozess auch kostengünstiger.“
Nachrichten | Ovulationsüberwachung zu Hause: Eine privatere und kostengünstigere IVF-Option
Nachrichten | Ovulationsüberwachung zu Hause: Eine privatere und kostengünstigere Option bei der IVF
Forschungsergebnisse zeigen, dass die Überwachung des Eisprungs zu Hause während einer In-vitro-Fertilisation (IVF) ebenso wirksam ist wie die Überwachung im Krankenhaus. Die Überwachung zu Hause ist für Patientinnen angenehmer und kann die Belastung der Krankenhauskapazitäten deutlich verringern. Die Forscherin Tijtske Zaat vom Amsterdam UMC sagte: „Bei der Ovulationsüberwachung zu Hause müssen Frauen für den Embryotransfer nur einmal ins Krankenhaus kommen, verglichen mit 3 bis 4 Besuchen bei einer Überwachung im Krankenhaus. Dieser Ansatz ist nachhaltiger und kann die Behandlungskosten um bis zu 80% senken.“ Die Ergebnisse wurden heute in The Lancet veröffentlicht.
Überwachung zu Hause ebenso wirksam wie im Krankenhaus
Das Amsterdam UMC und das Jeroen Bosch Hospital leiteten die Studie Antarctica-2, um die Kinderwunschbehandlung zu verbessern. Sie umfasste 1,464 Frauen aus 23 Krankenhäusern in den Niederlanden und wurde von ZonMW finanziert. Die Forschenden verglichen die häusliche und die klinische Ovulationsüberwachung zur Bestimmung des Zeitpunkts für den Transfer gefrorener Embryonen. Die Teilnehmerinnen wurden in zwei Gruppen eingeteilt: 732 überwachten ihre Urinhormonwerte zu Hause, während 732 im Krankenhaus überwacht wurden.
Bei Frauen mit natürlichen Ovulationszyklen gab es zwischen der Überwachung zu Hause und im Krankenhaus keinen Unterschied bei den Schwangerschafts- oder Lebendgeburtenraten.
Nachhaltigkeit und globale Auswirkungen
Die Daten zeigen, dass die Überwachung zu Hause die Überwachung im Krankenhaus wirksam ersetzen kann, insbesondere beim Transfer gefrorener Embryonen. Zaat sagte: „Mit dem Klimawandel wird die Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen immer wichtiger. Ebenso entscheidend ist es, Gesundheitskosten nach Möglichkeit zu begrenzen. Die Überwachung zu Hause hilft uns, unsere vorhandenen Ressourcen besser zu nutzen.“
Mehr Selbstbestimmung für Patientinnen
Die Teilnehmerinnen berichteten, dass die Überwachung zu Hause während der gesamten Behandlung mehr Privatsphäre und ein stärkeres Gefühl der Kontrolle bot. Weniger unnötige Termine und weniger Anfahrten brachten außerdem finanzielle und ökologische Vorteile.
Studienleiterin Femke Mol ergänzte: „Weniger Anfahrten schonen die Umwelt, und wenn der größte Teil der Behandlung zu Hause stattfindet, wird der Prozess auch kostengünstiger.“
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