Leitfaden | Kann eine Brustkrebsbehandlung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen? Experten erklären die Nebenwirkungen
Brustkrebs gehört zu den weltweit häufigsten Krebserkrankungen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen Chemotherapie, Strahlentherapie, Hormontherapie, Immuntherapie und zielgerichtete Therapie. Diese Behandlungen töten zwar Krebszellen, können aber auch gesunde Zellen beeinträchtigen und körperliche sowie psychische Nebenwirkungen verursachen.
Häufige Nebenwirkungen: von Appetitlosigkeit bis zum Chemo-Brain
Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören:
Appetitlosigkeit: Chemotherapie, Immuntherapie, Hormontherapie und einige Schmerzmittel können den Appetit mindern und eine ausreichende Ernährung erschweren. Kleine, häufige Mahlzeiten und nährstoffreiche, leicht verdauliche Lebensmittel können helfen.
Übelkeit und Erbrechen: Chemotherapie, Strahlentherapie, zielgerichtete Therapie und Immuntherapie können Übelkeit verursachen. Betroffene können fettige Speisen meiden, milde Lebensmittel bei mäßiger Temperatur wählen und den Zeitpunkt der Übelkeit notieren, damit der Arzt die Behandlung anpassen kann.
Schwäche und Erschöpfung: Krebs und seine Behandlung können starke Müdigkeit verursachen und den Alltag beeinträchtigen. Ausreichend Ruhe, leichte Bewegung und eisenreiche Lebensmittel können helfen.
Mundgeschwüre: Einige Chemotherapien und zielgerichtete Medikamente können orale Mukositis, Geschwüre und Schmerzen verursachen. Milde Speisen, der Verzicht auf scharfe, saure oder sehr heiße Getränke und ärztliche Beratung können helfen.
Haarausfall: Chemotherapie, Hormontherapie, zielgerichtete Therapie und Strahlentherapie können Haarausfall verursachen und Aussehen sowie Selbstvertrauen beeinträchtigen. Perücken oder Kühlkappen für die Kopfhaut können den chemotherapiebedingten Haarausfall verringern.
Gewichtsveränderungen: Einige Behandlungen, insbesondere Hormontherapie und bestimmte Steroide, können zu Gewichtszunahme führen. Betroffene können mit ihrem Arzt über einen gesunden Ernährungs- und Bewegungsplan sprechen.
Erhöhtes Infektionsrisiko: Chemotherapie und Strahlentherapie können die Zahl der weißen Blutkörperchen und die Immunabwehr senken. Ärzte können raten, Menschenansammlungen zu meiden und auf gute Hygiene zu achten.
Unfruchtbarkeit: Einige Behandlungen können je nach Zeitpunkt, Dosis und Alter die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Patientinnen mit Kinderwunsch kann empfohlen werden, vor der Behandlung Eizellen einzufrieren.
Brain Fog („Chemo-Brain“): Manche Betroffene haben während oder nach der Behandlung leichte kognitive Probleme, darunter Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Beschwerden bessern sich oft allmählich, können aber jahrelang anhalten.
Psychische Auswirkungen sollten nicht übersehen werden
Die Behandlung kann außerdem Angstzustände, Depressionen, Reizbarkeit und andere Stimmungsschwankungen verursachen. Hormonelle Veränderungen können zu gedrückter Stimmung oder verminderter Libido beitragen. Beratung oder Selbsthilfegruppen können helfen.
Wann ist dringend ärztliche Hilfe erforderlich?
Einige Nebenwirkungen können lebensbedrohlich sein. Betroffene sollten bei folgenden Beschwerden umgehend ihren Arzt kontaktieren:
Fieber über 38°C oder anhaltender Schüttelfrost
Starke Mund- oder Halsschmerzen, die das Essen beeinträchtigen
Anhaltende Übelkeit und Erbrechen, die Essen oder Trinken verhindern
Starker Durchfall oder Verstopfung, die länger als zwei oder drei Tage anhalten
Wund- oder Hautinfektion mit Rötung, Schwellung, Eiter oder Wärme
Husten, Atembeschwerden oder Brustschmerzen
Individuelle Behandlung zur Verbesserung der Lebensqualität
Viele Nebenwirkungen können gelindert oder kontrolliert werden. Ärzte können die Behandlung anpassen und unterstützende Maßnahmen wie Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und Physiotherapie anbieten.
Die Versorgung bei Brustkrebs erfordert neben Medikamenten umfassende körperliche und psychologische Unterstützung sowie individuelle Betreuung. Eine frühzeitige Kommunikation mit dem Behandlungsteam und ein angemessener Umgang mit den Nebenwirkungen können Betroffene während der Behandlung und Genesung unterstützen.
Ratgeber | Kann eine Brustkrebsbehandlung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen? Fachleute erklären die Nebenwirkungen
Leitfaden | Kann eine Brustkrebsbehandlung die Fruchtbarkeit beeinträchtigen? Experten erklären die Nebenwirkungen
Brustkrebs gehört zu den weltweit häufigsten Krebserkrankungen. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen Chemotherapie, Strahlentherapie, Hormontherapie, Immuntherapie und zielgerichtete Therapie. Diese Behandlungen töten zwar Krebszellen, können aber auch gesunde Zellen beeinträchtigen und körperliche sowie psychische Nebenwirkungen verursachen.
Häufige Nebenwirkungen: von Appetitlosigkeit bis zum Chemo-Brain
Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören:
Appetitlosigkeit: Chemotherapie, Immuntherapie, Hormontherapie und einige Schmerzmittel können den Appetit mindern und eine ausreichende Ernährung erschweren. Kleine, häufige Mahlzeiten und nährstoffreiche, leicht verdauliche Lebensmittel können helfen.
Übelkeit und Erbrechen: Chemotherapie, Strahlentherapie, zielgerichtete Therapie und Immuntherapie können Übelkeit verursachen. Betroffene können fettige Speisen meiden, milde Lebensmittel bei mäßiger Temperatur wählen und den Zeitpunkt der Übelkeit notieren, damit der Arzt die Behandlung anpassen kann.
Schwäche und Erschöpfung: Krebs und seine Behandlung können starke Müdigkeit verursachen und den Alltag beeinträchtigen. Ausreichend Ruhe, leichte Bewegung und eisenreiche Lebensmittel können helfen.
Mundgeschwüre: Einige Chemotherapien und zielgerichtete Medikamente können orale Mukositis, Geschwüre und Schmerzen verursachen. Milde Speisen, der Verzicht auf scharfe, saure oder sehr heiße Getränke und ärztliche Beratung können helfen.
Haarausfall: Chemotherapie, Hormontherapie, zielgerichtete Therapie und Strahlentherapie können Haarausfall verursachen und Aussehen sowie Selbstvertrauen beeinträchtigen. Perücken oder Kühlkappen für die Kopfhaut können den chemotherapiebedingten Haarausfall verringern.
Gewichtsveränderungen: Einige Behandlungen, insbesondere Hormontherapie und bestimmte Steroide, können zu Gewichtszunahme führen. Betroffene können mit ihrem Arzt über einen gesunden Ernährungs- und Bewegungsplan sprechen.
Erhöhtes Infektionsrisiko: Chemotherapie und Strahlentherapie können die Zahl der weißen Blutkörperchen und die Immunabwehr senken. Ärzte können raten, Menschenansammlungen zu meiden und auf gute Hygiene zu achten.
Unfruchtbarkeit: Einige Behandlungen können je nach Zeitpunkt, Dosis und Alter die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Patientinnen mit Kinderwunsch kann empfohlen werden, vor der Behandlung Eizellen einzufrieren.
Brain Fog („Chemo-Brain“): Manche Betroffene haben während oder nach der Behandlung leichte kognitive Probleme, darunter Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwierigkeiten. Die Beschwerden bessern sich oft allmählich, können aber jahrelang anhalten.
Psychische Auswirkungen sollten nicht übersehen werden
Die Behandlung kann außerdem Angstzustände, Depressionen, Reizbarkeit und andere Stimmungsschwankungen verursachen. Hormonelle Veränderungen können zu gedrückter Stimmung oder verminderter Libido beitragen. Beratung oder Selbsthilfegruppen können helfen.
Wann ist dringend ärztliche Hilfe erforderlich?
Einige Nebenwirkungen können lebensbedrohlich sein. Betroffene sollten bei folgenden Beschwerden umgehend ihren Arzt kontaktieren:
Fieber über 38°C oder anhaltender Schüttelfrost
Starke Mund- oder Halsschmerzen, die das Essen beeinträchtigen
Anhaltende Übelkeit und Erbrechen, die Essen oder Trinken verhindern
Starker Durchfall oder Verstopfung, die länger als zwei oder drei Tage anhalten
Wund- oder Hautinfektion mit Rötung, Schwellung, Eiter oder Wärme
Husten, Atembeschwerden oder Brustschmerzen
Individuelle Behandlung zur Verbesserung der Lebensqualität
Viele Nebenwirkungen können gelindert oder kontrolliert werden. Ärzte können die Behandlung anpassen und unterstützende Maßnahmen wie Ernährungsberatung, psychologische Betreuung und Physiotherapie anbieten.
Die Versorgung bei Brustkrebs erfordert neben Medikamenten umfassende körperliche und psychologische Unterstützung sowie individuelle Betreuung. Eine frühzeitige Kommunikation mit dem Behandlungsteam und ein angemessener Umgang mit den Nebenwirkungen können Betroffene während der Behandlung und Genesung unterstützen.
Quelle:
Online zusammengestellt