Nachrichten | Eine 24-jährige US-Studie zur Unfruchtbarkeit zeigt Unterschiede nach Alter, Einkommen und Ethnie, aber keinen signifikanten Gesamtrückgang



Nachrichten | Eine 24-jährige US-Studie zur Unfruchtbarkeit zeigt Unterschiede nach Alter, Einkommen und Ethnie, aber keinen signifikanten Gesamtrückgang

Nachrichten | Eine 24-jährige US-Studie zur Unfruchtbarkeit zeigt Unterschiede nach Alter, Einkommen und Ethnie, aber keinen signifikanten Gesamtrückgang


Eine groß angelegte Analyse über 24 Jahre in den Vereinigten Staaten offenbarte eine wichtige und besorgniserregende Tatsache: Trotz der öffentlichen Wahrnehmung sinkender Unfruchtbarkeitsraten gab es von 1995 bis 2019 keinen statistisch signifikanten Rückgang. Die kürzlich in Fertility and Sterility veröffentlichte Studie wurde von Snow und Kollegen geleitet. Sie analysierte Daten der National Survey of Family Growth (NSFG) des National Center for Health Statistics (NCHS), um langfristige Trends der Unfruchtbarkeit bei US-amerikanischen Frauen und die zugrunde liegenden sozialen Faktoren zu beschreiben.



Breite Datenbasis mit Fokus auf verheiratete oder zusammenlebende Frauen

Die Studie umfasste sieben Erhebungszeiträume: 1995, 2002, 2006-2010, 2011-2013, 2013-2015, 2015-2017 und 2017-2019. Die Teilnehmerinnen waren verheiratet oder lebten mit einem Partner zusammen und waren 15 bis 44 Jahre alt. Unfruchtbarkeit wurde definiert als das Ausbleiben einer Schwangerschaft nach 12 Monaten regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr.


Anhand dieser landesweit repräsentativen Stichprobe analysierten die Forschenden außerdem Alter, Ethnie, Bildung, Einkommen, Anzahl der Geburten, eine Vorgeschichte mit der Behandlung einer entzündlichen Beckenerkrankung (PID) und die Nutzung reproduktionsmedizinischer Leistungen.


Unfruchtbarkeitsraten schwankten leicht nach oben und erreichten 8.1% in 2017-2019

Insgesamt schwankten die Unfruchtbarkeitsraten in den USA zwischen 1995 und 2019 moderat:


1995: 6.9%


2002: 7.0%


2006-2010: 5.8% (niedrigster Wert)


2011-2013: 6.3%


2013-2015: 7.0%


2015-2017: 7.2%


2017-2019: 8.1% (höchster Wert)


Obwohl die Daten eine U-förmige Erholung zeigen, stellten die Forschenden fest, dass diese Veränderungen statistisch nicht signifikant waren. Unterschiede zwischen bestimmten Bevölkerungsgruppen waren jedoch besonders ausgeprägt.


Alter, Kinderlosigkeit, niedriges Einkommen und Ethnie standen signifikant mit Unfruchtbarkeit in Zusammenhang

Das Alter war der stärkste Faktor für das Unfruchtbarkeitsrisiko, insbesondere bei Frauen, die noch nie geboren hatten. Bei kinderlosen Frauen im Alter von 40 bis 44 war die Wahrscheinlichkeit für Unfruchtbarkeit nahezu 11-mal so hoch wie bei jüngeren Frauen im Alter von 18-24.


Auch Bildung und Einkommen standen in engem Zusammenhang mit dem Risiko. Die Unfruchtbarkeitsraten waren bei Frauen ohne Highschool-Abschluss und bei Frauen mit niedrigem Einkommen signifikant höher als bei besser gebildeten Frauen und Frauen mit mittlerem oder hohem Einkommen.


Nicht-hispanische Schwarze Frauen hatten signifikant höhere Unfruchtbarkeitsraten als andere ethnische Gruppen. Die Unterschiede zwischen nicht-hispanischen weißen, hispanischen und anderen nicht-hispanischen Frauen waren nicht signifikant.


Der Zugang zur Versorgung ist ein wichtiger Ansatzpunkt

Ein ermutigendes Ergebnis ergab sich aus der Analyse der Nutzung reproduktionsmedizinischer Leistungen. Frauen, die regelmäßig reproduktionsmedizinisch versorgt wurden, hatten ein signifikant geringeres Unfruchtbarkeitsrisiko. Dies unterstreicht die Bedeutung des Zugangs zu Ressourcen der öffentlichen Gesundheitsversorgung für Prävention und Intervention.


In den vergangenen Jahrzehnten sind die Raten sexuell übertragbarer Infektionen (STI) in den Vereinigten Staaten jährlich gestiegen, während entzündliche Beckenerkrankungen (PID) durch frühzeitige Behandlung zurückgegangen sind. Dennoch betrifft Unfruchtbarkeit weltweit 8% bis 12% der Paare im reproduktiven Alter, auch in den Vereinigten Staaten.


Fazit: Eine stabile Gesamtrate verdeckt strukturelle Ungleichheiten

Die Studie kam zu dem Schluss, dass die allgemeine Unfruchtbarkeitsrate in den USA seit 1995 zwar weder statistisch signifikant gestiegen noch gesunken ist, jedoch erhebliche Unterschiede zwischen Alters-, Bildungs-, Einkommens- und ethnischen Untergruppen bestehen. Dies legt nahe, dass sich künftige Maßnahmen zur reproduktiven Gesundheit stärker auf frühzeitige Interventionen und die Ressourcenverteilung zugunsten von Hochrisikogruppen konzentrieren sollten.


Quelle des Beitrags:

Online zusammengestellt

作者 LinkedIVF Team發布於 2025-05-18
本文使用 AI 輔助整理;LinkedIVF 尚未記錄本篇的編輯審核,不構成醫療建議。
本頁內容僅供資訊參考,不構成醫療建議;具體診療請諮詢執業醫師。 內容指南與編輯政策

Das könnte Ihnen auch gefallen

Wir werden Sie bald kontaktieren

Geben Sie Ihre Daten ein und wir kontaktieren Sie schnellstmöglich.
  • Präimplantationsdiagnostik und IVF
    IVF mit Eizell- oder Samenspende
    Informationen zur Reproduktion mit Dritten (vorbehaltlich örtlicher Gesetze)
    Sonstiges