Wissen | Potenzielle Risiken einer IVF-Behandlung: Experten empfehlen eine informierte Besprechung mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten



Wissenswertes | Mögliche Risiken einer IVF-Behandlung: Experten empfehlen eine umfassende Besprechung mit den behandelnden Ärzten


Da die In-vitro-Fertilisation (IVF) in den Vereinigten Staaten immer häufiger angewendet wird, geben etwa 40% der Menschen an, dass sie selbst oder jemand aus ihrem Umfeld eine Kinderwunschbehandlung erhalten hat. Vor Beginn einer IVF sind Kenntnisse über mögliche Risiken und Komplikationen unerlässlich, um gut informiert mit den behandelnden Ärzten zu sprechen und sich körperlich sowie emotional vorzubereiten.


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Nebenwirkungen der Medikamente: häufige Beschwerden durch die hormonelle Regulation

Bei einer IVF werden Medikamente eingesetzt, um die Hormone zu regulieren und die Eierstöcke zu stimulieren. Zu den Nebenwirkungen können Blähungen, Blutergüsse oder Schmerzen an den Injektionsstellen, Brustspannen, verstärkter vaginaler Ausfluss, Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen gehören. Die behandelnden Ärzte können die Medikation anpassen oder Möglichkeiten zur Linderung der Beschwerden empfehlen.


Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS): in wenigen Fällen schwerwiegend

Manche Frauen reagieren übermäßig auf die IVF-Medikamente; dadurch schwellen die Eierstöcke an und Flüssigkeit tritt in die Bauchhöhle aus. Ein leichtes OHSS klingt von selbst ab, während schwere Fälle einen Krankenhausaufenthalt erfordern und nur äußerst selten lebensbedrohlich sind. Zu den Symptomen gehören Bauchschmerzen, Blähungen, eine rasche Gewichtszunahme, verminderte Urinmenge, Atembeschwerden oder Blutgerinnsel. Sie treten meist 1–2 Wochen nach Beginn der Medikamenteneinnahme auf.


Risiken der Eizellentnahme: Verletzungen von Organen oder Infektionen sind sehr selten

Die Eizellen werden mit einer transvaginalen Nadel entnommen. Obwohl der Eingriff unter Anästhesie und Ultraschallkontrolle erfolgt, bestehen Risiken wie leichte Schmerzen, Beschwerden im Becken, Verletzungen von Blutgefäßen, der Blase oder des Darms sowie Infektionen. Die Schmerzen klingen in der Regel innerhalb von 1–2 Tagen ab. Schwerwiegende Komplikationen sind selten, erfordern jedoch sofortige medizinische Versorgung.


Eierstocktorsion: selten, aber gefährlich

Während einer IVF können sich ein Eierstock oder ein Eileiter verdrehen und dadurch von der Blutversorgung abgeschnitten werden. Ohne eine umgehende Operation kann die Funktion des Eierstocks verloren gehen. Zu den Symptomen gehören zunehmende, wiederkehrende Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Dies ist ein Notfall, der eine sofortige Operation erfordert.


Schwangerschaftsrisiken: Mehrlingsschwangerschaft, Frühgeburt und Komplikationen der Plazenta

Frauen, die durch IVF schwanger werden, sind verschiedenen Schwangerschaftsrisiken ausgesetzt.


Mehrlingsschwangerschaft: Fortschritte haben die Rate von 23.8% bei 2007–2008 auf 8.4% bei 2021–2022 gesenkt.


Eileiterschwangerschaft: Etwa 2% der IVF-Schwangerschaften sind Eileiterschwangerschaften und können ohne rasche Behandlung lebensbedrohlich sein.


Bluthochdruck und Schwangerschaftsdiabetes: Bei IVF-Schwangerschaften, insbesondere nach der Verwendung von Spendereizellen oder eingefrorenen Embryonen, treten Präeklampsie und Schwangerschaftsdiabetes häufiger auf. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass IVF das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes etwa verfünffacht.


Placenta praevia und Plazentaablösung: IVF kann das Risiko einer fehlerhaften Plazentaanheftung, von Blutungen oder einer Frühgeburt erhöhen. Einige Studien berichten über eine 42% höhere Rate von Plazentaablösungen bei assistierter Reproduktion.


Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht: IVF-Kinder werden mit höherer Wahrscheinlichkeit zu früh oder mit einem geringeren Gewicht geboren, auch wenn die Gründe noch untersucht werden.


Angeborene Fehlbildungen und Fehlgeburt: Einige Studien deuten auf geringfügig erhöhte Risiken für Herz- oder Verdauungsanomalien hin, die Unterschiede sind insgesamt jedoch gering. Die Fehlgeburtenrate nach IVF liegt bei etwa 12.5% und variiert je nach Alter der Mutter, Body-Mass-Index und Methode des Embryotransfers.


Häufige Missverständnisse

„IVF verursacht Eierstockkrebs“: Falsch. Neuere Forschung hat diesen Zusammenhang widerlegt.


„Die IVF-Risiken sind in jedem Alter gleich“: Falsch. Auch bei Spendereizellen beeinflusst das Alter der Gebärmutter den Erfolg und das Fehlgeburtsrisiko. Nach dem Alter von 40 steigt die Wahrscheinlichkeit eines IVF-Fehlschlags mit jedem weiteren Jahr um 4.2%.


„Transmänner können keine IVF nutzen“: Falsch. Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen, die zuvor eine geschlechtsangleichende Hormontherapie erhalten haben, durch IVF dennoch schwanger werden können.


Ärztlicher Rat: Kommunikation hilft, Risiken zu bewältigen

Besprechen Sie vor der Entscheidung für eine IVF Ihre persönliche Situation, Erfolgsraten und möglichen Risiken mit einer Kinderwunsch-Spezialistin oder einem Kinderwunsch-Spezialisten. Mögliche Fragen sind:


Warum wird diese Behandlung empfohlen?

Wie ist die Erfolgsrate bei Menschen mit einer ähnlichen Situation wie meiner?

Wie wirkt sich mein Alter auf das Ergebnis aus?

Welche möglichen körperlichen und emotionalen Risiken gibt es?

Wie lässt sich das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft verringern?

Wie kann ich das Behandlungsteam bei Komplikationen schnell erreichen?


Eine informierte und sorgfältige Einschätzung kann Patientinnen und Patienten helfen, sich auf die Herausforderungen einer IVF vorzubereiten.


Quelle:

Online zusammengetragen

作者 LinkedIVF Team發布於 2025-10-12
本文使用 AI 輔助整理;LinkedIVF 尚未記錄本篇的編輯審核,不構成醫療建議。
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