Nachrichten | Studie: Nussverzehr verbessert die männliche Fruchtbarkeit deutlich
Eine in Advances in Nutrition veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit ergab, dass Nussverzehr die männliche Fruchtbarkeit deutlich positiv beeinflusst. Die Forschenden durchsuchten vier wissenschaftliche Datenbanken und schlossen vier Studien mit 875 Teilnehmenden ein. Männer, die täglich mehr als 60 Gramm Nüsse aßen, hatten im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine deutlich bessere Spermienvitalität, -beweglichkeit und -morphologie. Obwohl die Forschung zur weiblichen Fruchtbarkeit begrenzt ist, zeigte die Übersichtsarbeit, dass zwei Portionen Nüsse täglich die direkt mit der männlichen Fruchtbarkeit verbundenen Spermienwerte deutlich verbesserten.
Die globale Herausforderung der Unfruchtbarkeit
Unfruchtbarkeit ist ein großes globales Gesundheitsproblem und wird als die Unfähigkeit definiert, innerhalb eines Jahres ohne Verhütung schwanger zu werden. Sie beeinträchtigt das soziale, wirtschaftliche und psychische Wohlbefinden von Paaren und steht mit dem Alter der Eltern, dem Ernährungszustand, klinischen Erkrankungen und erblichen hormonellen Störungen in Zusammenhang.
Weltweit betrifft Unfruchtbarkeit etwa 8%-12% der Erwachsenen im gebärfähigen Alter, das hier als 18-49 definiert wird. Die Raten steigen in weniger entwickelten und Entwicklungsländern und erreichen oder überschreiten in einigen Regionen 30%. Trotz Fortschritten in der Forschung bleibt die Ursache in 10%-15% der Fälle ungeklärt, und viele Patientinnen und Patienten sind auf kostspielige assistierte Reproduktionstechnologien (ART) angewiesen.
Nüsse und Fruchtbarkeit
Nüsse sind reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und bioaktiven Verbindungen, die die Fruchtbarkeit unterstützen können. Ihr Profil aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie ihr niedriger Gehalt an gesättigten Fettsäuren können dazu beitragen, mehrere chronische Erkrankungen im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf- und psychischer Gesundheit zu reduzieren. Nüsse können daher eine sinnvolle Ernährungsergänzung für Menschen mit einer wenig ausgewogenen Ernährung, etwa einer westlichen Ernährung, sein.
Methoden
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse folgte den PRISMA-Leitlinien. Die Forschenden durchsuchten bis 30, 2023 vier Datenbanken. Zu den geeigneten Studien gehörten Querschnitts-, Kohorten-, Fall-Kontroll- oder randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit Personen im Alter von 18-49, die mindestens drei Monate dauerten.
Die Analyse zeigte, dass Nussverzehr Spermienvitalität, -beweglichkeit und -morphologie verbesserte, mit deutlichen Verbesserungen bei Männern, die täglich 60 Gramm aßen. Es gibt noch nicht genügend Belege für einen eindeutigen Einfluss von Nüssen auf die weibliche Fruchtbarkeit; weitere Forschung ist erforderlich.
Fazit
Die Studie stufte Nussverzehr als einfache Ernährungsmaßnahme ein, die insbesondere bei Menschen mit einer wenig ausgewogenen Ernährung die männliche Fruchtbarkeit verbessern kann. Die Autoren forderten weitere Forschung zur weiblichen Fruchtbarkeit und empfahlen, Ernährungsempfehlungen erst bei Vorliegen belastbarerer Belege zu berücksichtigen.
Nachrichten | Studie: Nussverzehr verbessert die männliche Fruchtbarkeit deutlich
Nachrichten | Studie: Nussverzehr verbessert die männliche Fruchtbarkeit deutlich
Eine in Advances in Nutrition veröffentlichte systematische Übersichtsarbeit ergab, dass Nussverzehr die männliche Fruchtbarkeit deutlich positiv beeinflusst. Die Forschenden durchsuchten vier wissenschaftliche Datenbanken und schlossen vier Studien mit 875 Teilnehmenden ein. Männer, die täglich mehr als 60 Gramm Nüsse aßen, hatten im Vergleich zu den Kontrollpersonen eine deutlich bessere Spermienvitalität, -beweglichkeit und -morphologie. Obwohl die Forschung zur weiblichen Fruchtbarkeit begrenzt ist, zeigte die Übersichtsarbeit, dass zwei Portionen Nüsse täglich die direkt mit der männlichen Fruchtbarkeit verbundenen Spermienwerte deutlich verbesserten.
Die globale Herausforderung der Unfruchtbarkeit
Unfruchtbarkeit ist ein großes globales Gesundheitsproblem und wird als die Unfähigkeit definiert, innerhalb eines Jahres ohne Verhütung schwanger zu werden. Sie beeinträchtigt das soziale, wirtschaftliche und psychische Wohlbefinden von Paaren und steht mit dem Alter der Eltern, dem Ernährungszustand, klinischen Erkrankungen und erblichen hormonellen Störungen in Zusammenhang.
Weltweit betrifft Unfruchtbarkeit etwa 8%-12% der Erwachsenen im gebärfähigen Alter, das hier als 18-49 definiert wird. Die Raten steigen in weniger entwickelten und Entwicklungsländern und erreichen oder überschreiten in einigen Regionen 30%. Trotz Fortschritten in der Forschung bleibt die Ursache in 10%-15% der Fälle ungeklärt, und viele Patientinnen und Patienten sind auf kostspielige assistierte Reproduktionstechnologien (ART) angewiesen.
Nüsse und Fruchtbarkeit
Nüsse sind reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Mineralstoffen, Vitaminen und bioaktiven Verbindungen, die die Fruchtbarkeit unterstützen können. Ihr Profil aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie ihr niedriger Gehalt an gesättigten Fettsäuren können dazu beitragen, mehrere chronische Erkrankungen im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf- und psychischer Gesundheit zu reduzieren. Nüsse können daher eine sinnvolle Ernährungsergänzung für Menschen mit einer wenig ausgewogenen Ernährung, etwa einer westlichen Ernährung, sein.
Methoden
Diese systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse folgte den PRISMA-Leitlinien. Die Forschenden durchsuchten bis 30, 2023 vier Datenbanken. Zu den geeigneten Studien gehörten Querschnitts-, Kohorten-, Fall-Kontroll- oder randomisierte kontrollierte Studien (RCTs) mit Personen im Alter von 18-49, die mindestens drei Monate dauerten.
Die Analyse zeigte, dass Nussverzehr Spermienvitalität, -beweglichkeit und -morphologie verbesserte, mit deutlichen Verbesserungen bei Männern, die täglich 60 Gramm aßen. Es gibt noch nicht genügend Belege für einen eindeutigen Einfluss von Nüssen auf die weibliche Fruchtbarkeit; weitere Forschung ist erforderlich.
Fazit
Die Studie stufte Nussverzehr als einfache Ernährungsmaßnahme ein, die insbesondere bei Menschen mit einer wenig ausgewogenen Ernährung die männliche Fruchtbarkeit verbessern kann. Die Autoren forderten weitere Forschung zur weiblichen Fruchtbarkeit und empfahlen, Ernährungsempfehlungen erst bei Vorliegen belastbarerer Belege zu berücksichtigen.
Quelle des Beitrags:
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